1200x800 wrme Minus 13,2 Grad Celsius Lufttemperatur wurden am Dienstag, den 27. Februar 2018, um 5 Uhr, an der Wetterstation auf dem Gelände des Biomasse-Heizkraftwerkes Hennigsdorf, gemessen. Die Stadtwerke Hennigsdorf sind für die aktuellen Witterungsverhältnisse aber gut gewappnet: Sämtliche Erzeugungsanlagen der Stadtwerke fahren bei diesen Wintertemperaturen an der sogenannten Auslegungsgrenze. Dadurch wird auch bei extrem kalter Witterung eine verlässliche Wärmeversorgung sichergestellt. Die Auslegungstemperatur definiert die höchste Temperatur des Heizungswassers, die bei tiefster Außentemperatur mindestens benötigt wird, um ein Gebäude durch installierte Heizungsanlagen mit der erforderlichen Wärmemenge zu versorgen. Die im technischen Regelwerk festgelegte tiefste Wintertemperatur ist abhängig von den örtlichen Klimabedingungen, in Berlin und im Berliner Umland liegt sie bei minus 14 Grad Celsius.

Der flexible Anlagenbestand der Stadtwerke Hennigsdorf ermöglicht zudem, dass auch bei einem unerwarteten Ausfall eines der Heizkraftwerke die Versorgung mit Wärme und Warmwasser gewährleistet bleibt. Die Wärmeerzeugungsanlagen der Stadtwerke Hennigsdorf werden jährlich vor Beginn der Heizperiode sorgfältig gewartet und im winterlichen Volllastbetrieb mit besonderer Sensibilität engmaschig durch fachkundiges Betriebspersonal überwacht.

Die Heizkraftwerke (HKW) Zentrum, Biomasse-HKW und Eschenallee sowie die Heizhäuser Stahlwerk und Hennigsdorf Nord versorgen insgesamt 9.500 Haushalte, 54 Gewerbe- und Industriebetriebe sowie 25 kommunale Einrichtungen in Hennigsdorf mit umweltschonend erzeugter Fernwärme.

Im Störfall oder auch bei Unregelmäßigkeiten stehen Mitarbeiter der Stadtwerke Hennigsdorf unter der kostenfreien technischen Hotline 0800.7240-369 gern zur Verfügung.

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