1200x717 emobil 2018In der Hennigsdorfer Kirchstraße können E-Mobil-FahrerInnen jetzt zentrumsnah rund um die Uhr Grünstrom tanken. Die E-Ladesäule mit zwei Ladepunkten, die kompatibel zu allen Fahrzeugen mit Typ-2-Anschluss ist, wurde am 20. September anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche von Bürgermeister Thomas Günther und Thomas Reckling, Geschäftsführer der Netzgesellschaft Hennigsdorf Strom mbH (NGHS) in Anwesenheit von Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Bethke, Vertretern des Hennigsdorfer Klima-Kompetenzzentrums sowie der Stadt und Sandy Schramm von der E.DIS Netz GmbH in Betrieb genommen. Mit Inbetriebnahme der Ladesäule unterstützt die NGHS den Ausbau der Elektromobilität. „Wir machen damit einen ersten Schritt, um die Voraussetzungen für eine umwelt- und klimafreundliche Mobilität zu verbessern“, sagt NGHS-Geschäftsführer Thomas Reckling. In die Einrichtung der Ladestation wurden rund 11.000 Euro investiert.

Und so wird getankt: An der Ladesäule können die Batterien von bis zu zwei Fahrzeugen gleichzeitig geladen werden. Ein Auto, das die volle Ladeleistung (22 kW) nutzen kann, wird in etwa 30 Minuten so aufgeladen, dass es damit ca. 100 Kilometer zurückgelegen kann. Für registrierte NutzerInnen kostet ein Ladevorgang pauschal 5,95 Euro. Den Betrieb der Station und die Abrechnung mit deren NutzerInnen übernimmt der Dienstleister „Charge ON“.

Mit der Schaffung einer zentrumsnahen Stromtankstelle folgt die Stadt Hennigsdorf konsequent den 2015 durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Zielen des Klimaschutz-Rahmenkonzeptes. Gemeinsam mit dem Klima-Kompetenzzentrum ist die Stadt derzeit dabei, umweltfreundliche Mobilitätskonzepte zu entwickeln. Die NGHS ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Stadtwerke Hennigsdorf GmbH und der E.DIS AG. Sie wurde im Ergebnis der Neuvergabe der Konzession im Bereich Strom Ende 2016 gegründet und hatte 2017 das Hennigsdorfer Stromnetz von der E.DIS AG erworben.

Die EUROPÄISCHEMOBILITÄTSWOCHE - kurz EMW - ist eine Kampagne der Europäischen Kommission. Seit 2002 bietet sie Kommunen aus ganz Europa die Möglichkeit, ihren Bürgerinnen und Bürgern – zeitgleich und eingebettet in eine europaweite, gemeinsame Aktion – zu zeigen, dass nachhaltige Mobilität möglich ist, Spaß macht und im Alltag praktisch gelebt werden kann. Mit der EMW möchte die Europäische Kommission Städte und Gemeinden dazu ermutigen, ihren Bürgerinnen und Bürgern das Thema „Nachhaltige Mobilität“ stärker ins Bewusstsein zu rufen und Maßnahmen zu etablieren, die den Verkehr vor Ort dauerhaft klima- und umweltverträglicher machen.